Heimat ist mehr als ein Wort

 
Heimat ist ein Gefühl, das verbindet, stärkt und einen zur Ruhe kommen lässt.
 
Die Verbindung zu den Menschen, die einem kostbar sind und zu einem Gebiet oder einem Ort, an dem man aufgewachsen ist. An dem man seine Sprache erlernt hat, zur Schule ging und die prägenden Phasen seines Lebens gelebt hat.
 
All das stärkt und verbindet und lässt die Seele und das Gemüt auch in schwierigen Zeiten voller Sorgen und Nöte zur Ruhe kommen und ist immer wieder ein Hafen, egal wie rau die See auch sein mag.
 
Es gibt keinen schöneren Ort auf der Welt, als den wo man aufgewachsen ist. Da, wo einem alles vertraut ist und man sich immer sicher und wohl fühlt. Die Wiege seines Lebens.
 
Ich würde niemals meine Heimat verlassen, ganz egal, was passiert.
 
Im Gegenteil, wenn meine Heimat von einem widerwärtigen Despoten regiert und unterdrückt werden würde, dann würde ich mich mit allen Mitteln dagegen stellen.
 
Ich würde mich niemals meiner Verantwortung entziehen, meine Heimat verlassen und letztendlich die Meinen im Stich lassen.
 
Das wäre für mich ein Handeln, das auf Egoismus und Feigheit begründet wäre.
 
Für mich käme das Verlassen meiner Heimat niemals in Frage.
 
Umso weniger habe ich Verständnis für die, die ihre Frauen und Kinder im Stich lassen.
 
Noch weniger verstehe ich, wie man in einem Land, das diese Menschen aufgenommen hat, sich derart "benehmen" kann.
 
Es ist mittlerweile nahezu die Regel, dass auf jedem Stadtfest, jeder größeren Veranstaltung Frauen von alkoholisierten Männern begrabscht und sexuell genötigt werden.
 
Während des Stadtfestivals in Essen kam es zu gravierenden und massiven Übergriffen gegen Frauen.
 
Das Muster ist immer das Selbe.
 
Auf dem Stadtfest in Zeven wurden ebenfalls Frauen angetanzt und in den Schritt gefasst.
 
Selbst Hamburgs zweite Bürgermeisterin  Katharina Fegebach (39, Grüne)  wurde auf dem Landesfest in Berlin begrabscht und Opfer eines sexuellen Übergriffs.
 
Es ist eine Frage des Anstandes und der Moral, dass wir die Frauen in diesem Land nicht mit diesen Subjekten alleine lassen dürfen.
 
Wir dürfen sie aber auch nicht mit der Sorte alleine lassen, die jeden Übergriff mit einem: "Aber Deutsche machen das doch auch." begründen und somit auch rechtfertigen.
 
Wir dürfen auch unsere Heimat nicht mit all diesen Menschen alleine lassen, die weder über Empathie, noch anscheinend über ein Mindestmaß an Gerechtigkeitsempfinden oder Mitgefühl empfinden.
 
Wir dürfen dieses Land nicht mit den Menschen alleine lassen, die nichts anderes als "Nazi", "Rassismus" und "rechts" in ihrer Verteidigung und in ihren  Angriffen als Begründung anführen.
 
Die normale Menschen mit Begriffen beschimpfen, deren Herkunft sie nicht einmal genau kennen und stattdessen nur dumm nachplappern.
 
Jeder von uns wurde nach 1945 geboren. Was hat irgendeiner von uns mit Dingen zu tun, die davor passiert sind?
 
"Rassismus"? Genau, es ist rassistisch wenn man Unterschiede macht. Alles, was Menschen, die hier leben tun ist verwerflich und was sogenannte "Zuwanderer" tun ist entschuldbar und rührt von traumatisierten Erfahrungen her.
 
Das ist für mich eine reine Form des Rassismus, die man allerdings nicht wirklich ernst nehmen kann.
 
"Rechts"? Was ist rechts? Was ist links? Selbst Sahra Wagenknecht von der Linken hat sich kritisch gegenüber "Flüchtlingen" geäußert. Ist sie jetzt "rechts"?
 
Die berechtigten Sorgen und Ängste der Bevölkerung einfach mit derartigen Begriffen abzutun und sich noch dazu als moralisch einwandfrei zu erheben ist schlichtweg erbärmlich und bemitleidenswert.
 
Ich werde diesen Menschen keinerlei Macht über mich , meine Ansichten oder Taten einräumen.
 
Im Gegenteil, sie sind für mich noch zusätzlicher Ansporn.
 
Wenn ein Mensch in diesem Land als "Nazi" gilt, der gegen sexuelle Übergriffe von Frauen ist, gegen das Begrabschen von Kindern in Freibädern, gegen die Unterdrückung von Frauen, gegen Angriffe von Schwächeren und Unbeteiligten, gegen primitive Gewalt und das seiner Heimat Schaden zugefügt wird, dann muss ich schweren Herzens eingestehen, dass ich dann wohl einer bin.
 
Ich muss aber auch zugeben, dass ich dann sehr gut damit leben kann!
 
Tim K.
 

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