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King Abode!

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Sehr geehrter King Abode,

ich bin ein wenig verunsichert und auch ein wenig aufgeregt, denn man hat ja nicht jeden Tag die Möglichkeit, einen König direkt anzuschreiben.
Wie darf man Sie denn nun ansprechen? King, König oder Ihre Hoheit?
Ich wähle, auch aus Unsicherheit, die schlichte Anrede des "King".

Lieber King, erst einmal muss ich mich für dieses Land entschuldigen. In keinem anderen Land der Welt hätte man einem Subjekt wie Ihnen auch nur eine einzige Zeile gewidmet.
In der Bild-Zeitung bekommen sie gar einen ganzen Artikel und werden dort sogar noch bildlich mit einem Schnellfeuergewehr abgebildet. Fürwahr kann man erkennen, dass Sie bei sich zuhause wohl wirklich ein großer "Stammeskrieger" und "Anführer" gewesen sein müssen.
Diese Fähigkeiten werden Sie dann wahrscheinlich automatisch übernommen haben, um in Bautzen der "Anführer" bei den Krawallen gewesen zu sein.

Des weiteren habe ich erfahren, dass Sie die sogenannten "Umas", die unbegleiteten, minderjährigen Asylsuchenden, "anführen". "Umas", das klingt fast wie "Ufos". Auch dies ist mir sehr peinlich, spricht es doch für eine weitere erbärmliche Wortschöpfung aus diesem Land. "Umas" könnten aber so übersetzt werden: "Unterbemittelte-Menschen-aus-sicherer Herkunft". Das "H" denken wir uns einfach dazu.

Jetzt, lieber King Abode, sprechen Sie über die Bild gar zu diesem Volk. Dem Volk 2. Klasse, das viel weniger Rechte und Aufmerksamkeit bekommt, wie ein "Anführer" wie Sie.
Sie "sehen sich als Aufpasser ihrer Freunde, die Sie Mafia nennen, weil sie nur Scheiße bauen."
Sehr interessant und auch vortrefflich ausgedrückt. Mafia, is klar. Sie wollen damit natürlich nichts zu tun haben. Das leuchtet ein. Ein König hält sich von so etwas fern.
"Zuhause bei Ihnen hätte jeder eine Waffe, aber Sie wollen keine mehr anfassen." Ein Glück, das beruhigt mich jetzt auch ungemein, denn eine disziplinierte, hochintelligente "Führungskraft" mit einem Gewehr könnte viel Unheil anrichten.

Dann wird es aber interessant: "Am liebsten würden Sie nämlich zurück in ihre Heimat. Dort hätten Sie ihre Familie, Ihr Motorrad und Ihr eigenes Zimmer. Da wäre es auch viel schöner. Nur die politische Lage erscheint Ihnen da zu gefährlich, richtig?
An der Stelle konnte ich mir ein paar Tränen nicht verkneifen. Das ging mir richtig nahe.

Ich wünsche Ihnen, Ihre Hoheit, dass Ihr Wunsch irgendwann in Erfüllung geht und Sie endlich nach Hause zurückkehren können.
Sollte Ihr Asylantrag, was ich nicht denke, denn fast jeder wird anerkannt, dennoch abgelehnt werden, würde ich Sie gerne durch den Zaun des Abschiebelagers winkend verabschieden.
Dann sehen Sie, dass es nicht nur Einheimische gibt, die zur Begrüßung winken, sondern erst Recht zur Verabschiedung.

Und jetzt kommen wir dazu, wie Sie in der Realität gesehen werden. Sie gelten nämlich als aggressiv und ein Video zeigt, wie Sie wild auf ein Metalltor einhämmern. Sie wurden festgenommen, nachdem Sie aus einer linken Demo heraus auf Gegendemonstranten losgegangen waren.

King Abode, Schade, dass wir uns nicht persönlich begegnet sind an diesem besagten Tag. Gerne hätte ich mit Ihnen, mit einem König, mal ein paar Worte gewechselt.
Als ich mit Freunden in den darauffolgenden Tagen zu Ihnen eilen wollte, herrschte eine Ausgangssperre und keine Gruppen durften ins Zentrum von Bautzen.
Das bedauere ich natürlich sehr.

Vielleicht läuft man sich ja mal über den Weg?

Bis dahin wünsche ich Ihnen alles Gute und dass Sie einen erfolgreichen und integrierten Start bei uns hinlegen.

Sie sind wirklich eine königliche "Bereicherung"!
Ungefähr so bereichernd, wie eine einzige Mücke, die nachts im Zimmer herumschwirrt.

In diesem Sinne: Not welcome and Good Bye!

Tim K.

 

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