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Offener Brief an Bundesjustizminister Heiko Maas bezüglich Zensur

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Sehr geehrter Herr Maas,

ich habe nur eine einzige Frage an Sie:
Ist es wieder soweit in Deutschland?

Wie wir alle aus den Medien entnehmen können, treiben Sie weiterhin mit aller Kraft ein neues Gesetz voran, dass gegen "Hassrede" und "Fake News" vorgehen soll.
Dies ist Ihre Version. Meine Version lautet, dass dies ein Gesetz der subjektiven Zensur ist, welches zudem die Meinungsfreiheit zerstört und das Denunziantentum fördert.

Ein Sprichwort besagt, dass was die Mächtigen nicht kontrollieren können, macht ihnen Angst.
Wovor also haben Sie und die Ihren so große Angst, Herr Maas?

Sie wollen tatsächlich durchsetzen, dass private Unternehmen und Stiftungen dafür verantwortlich sind, dass Äußerungen und Meinungen gemeldet und gelöscht werden?
Was maßen Sie sich eigentlich an? Ich lasse mir doch von keinem Unternehmen, sonstigen Angestellten und Lobbyisten meine freie Meinung untersagen.

Die Löschung des Privatprofils von Imad Karim bei Facebook ist meiner Meinung nach nur vorauseilender Gehorsam, der Ihrem Gesetz huldigt.
Imad Karim ist Filmemacher, ehemaliger WDR-Journalist und äußert sich in der Öffentlichkeit besorgt über die unkontrollierte Masseneinwanderung in unser Land.
Er selbst floh einst aus seiner Heimat vor Menschen, die Meinungen unterdrückten und schätzte von Anfang an die Freiheit, die in unserem Land herrschte. Er integrierte sich und identifiziert sich mittlerweile mit unserem Land und unserer Kultur.
Darf so ein Mensch mittlerweile nicht mehr seine freie Meinung sagen?

Ich möchte Ihnen an dieser Stelle noch ein Zitat von dem Theologen Martin Niemöller ans Herz legen:
"Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist. Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat. Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Gewerkschafter. Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte."
Ich frage Sie deshalb noch einmal, Herr Maas: Ist es wieder soweit?

Dort wo Bücher und Internet verboten werden, wo die Meinungsfreiheit geknebelt und eingesperrt wird, genau dort ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis wieder Menschen anderer Meinung geknebelt und eingesperrt werden.
Ich spreche nicht von Beleidigungen und Aufstachelungen zur Gewalt, denn dieses ist verabscheuungswürdig, aber das Löschen von Profilen und unerwünschten Meinungen ist für mich die Bücherverbrennung des 21. Jahrhunderts.

Gestern traf es Imad Karim und wen wird es morgen treffen?

Die schlimmsten Kapitel in der Geschichte der Menschheit begannen immer mit dem Verbot der Meinungsfreiheit. Es gibt nun mal abweichende Meinungen und insbesondere auch Menschen, die gegen Politiker wie Sie und Ihresgleichen sind. Werden die demnächst alle gesperrt und gelöscht?
Oder nur die, welche die größte Reichweite besitzen und demnach die Massen mehr und mehr erreichen können?

Wo fängt es an und wo hört es auf, Herr Maas?
Wir sind mittlerweile in einer Zeit angekommen, in der sich am Arbeitsplatz, in den Schulen und Universitäten niemand mehr traut, seine wahre Meinung zu sagen. Aus Angst vor Nachteilen und sozialer Ächtung.
Das Internet ist der letzte freie Raum für viele Menschen und eben diesen wollen Sie jetzt auch vollkommen zensieren und beschneiden?

Damals saßen die Menschen in der DDR in Kneipen und als sie kritisch über den Staat redeten , wurden sie von anderen Menschen gewarnt, wenn ein Stasi-Mann irgendwo am Nebentisch saß.
Ist es wieder soweit in Deutschland?
Heutzutage sitzt keiner mehr neben einem, aber das von Ihnen gewünschte willfährige Heer von Informanten wird im Internet schon brav Folge leisten, um unerwünschte Meinungen zu melden und zu löschen.

Lassen Sie sich noch eines gesagt sein:
Wer Meinungen verbietet, hat schlichtweg Angst vor der Wahrheit, denn wenn es Lügen wären, würden sich die Menschen früher oder später als Lügner offenbaren und sich somit selbst diskreditieren.

Und das war gerade auch die Antwort für Sie.
Sie haben Angst!

Herr Maas, ich habe in diesem Brief weder Sie, noch sonst irgendjemand beleidigt oder verunglimpft.
Wenn ich also gesperrt werden sollte, dann weiß ich ja, wem ich es zu verdanken habe.

Meine Meinung werden Sie niemals einkassieren!

Tim K.

 

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