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Sehr geehrte Frau Urban,

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ich möchte Ihnen, mittlerweile ein Jahr später nochmalig, mein tiefstes Beileid für den Tod Ihres Sohnes aussprechen. Ich tue dies, da bin ich mir sicher, auch für unzählige meiner Mitbürgerinnen und Mitbürger.
Ich danke Ihnen auch für Ihre ehrlichen und wahren Worte, dass „Bundeskanzlerin Merkel das Blut Ihres Sohnes an ihren Händen hat“. Ich sehe das genau so. Sehr viele Deutsche sehen das genau so.

Sie hat, meines Erachtens nach, das Blut von noch sehr vielen anderen ermordeten Menschen an ihren Händen. Sie müssen wissen, Frau Urban, dass Angela Merkel von sehr vielen Menschen in Deutschland verachtet und abgelehnt wird. Sie ist eine Bürde für dieses Land und für ganz Europa geworden.
Ihre gespielte Anteilnahme für die Opfer und deren Hinterbliebenen vom Anschlag auf dem Breitscheidplatz bezeichne ich persönlich als reine Heuchelei. Ich begründe es damit, dass Angela Merkel sich ein Jahr lang Zeit gelassen hat, um mit Hinterbliebenen der Opfer zu sprechen und an den Ort des Attentates persönlich zurückzukehren. Alleine schon die Tatsache, dass von deutscher Seite niemand zu der Beerdigung Ihres Sohnes, Lukasz Urban, gekommen war, ist eine unglaubliche Schande. Ich entschuldige mich dafür, denn es beschämt mich ungemein.
Wie pietätlos, kaltherzig und ignorant muss man eigentlich sein? Das eine Angela Merkel aber auch rein gar nichts aus diesem Anschlag gelernt hat, beweist die Tatsache, dass die deutschen Grenzen weiterhin für jedermann offen sind, es keine Grenzkontrollen gibt und das somit weiterhin jeder potentielle Terrorist mit gefälschten Ausweisen und zig Identitäten zu uns kommen kann.
Das ist auch ein Grund, warum ich die politische Haltung Ihrer Regierung diesbezüglich bewundere und achte.
Bundeskanzlerin Merkel ist inzwischen an nahezu allem gescheitert, was Sie sich persönlich vorgenommen hat oder was Sie eigenmächtig voran treiben wollte. Sie ist kläglich bei den letzten Bundestagswahlen gestrandet und Deutschland hat immer noch keine Regierung.
Frau Urban, alles das mag Ihren Schmerz nicht lindern, aber Sie sollen wissen, dass viele Menschen in Deutschland Ihres Sohnes gedacht haben und immer noch gedenken. Sie stehen nicht alleine mit Ihrer Meinung.
Trotz Ihres Verlustes und des Schmerzes wünsche ich Ihnen und Ihrer Familie trotzdem besinnliche Feiertage und dass Sie im Kreise Ihrer Lieben genügend Kraft haben, um dieses Weihnachten doch noch angemessen feiern zu können.
Überall dort, wo das Angedenken und die Liebe für Ihren Sohn weiterbesteht, wird er niemals vergessen sein.
Mein tiefstes Beileid
Tim K.

 

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